Die Verbrennungschirurgie hat als Hauptaufgabe die Akut- und Intensivbehandlung von verbrannten Menschen. Die Verbrenungsopfer werden in der Regel in spezialisierten Zentren für Schwerbrandverletzte behandelt. Hierbei kommen v. a. Methoden der rekonstruktiven plastischen Chirurgie (Hautverpflanzung) zum Einsatz.
Ähnliche Operationsmethoden wie in der wiederherstellenden (sog. rekonstruktiven) plastischen Chirurgie werden auch in der operativen Verbrennungsbehandlung eingesetzt. Beispielweise sind gehört hierzu der Hautersatz oder Hautverpflanzung bei Verbrennungen oder bei schlecht heilenden Körperwunden. Direkt nach einer Verbrennung geht es allerdings primär um die Erhaltung des Menschenlebens, was durch eine spezielle Intensivstation für Brandverletzte heutzutage gewährleistet werden kann.
Auch Folgezustände nach einer Verbrennung gehören zum Behandlungsgebiet der Verbrennungschirurgie. Hier sind häufig länger andauernde konservative Behandlungen der Spätfolgen durch die Narbenbildung, aber auch Operationen, welche eine mikrochirurgische Gewebeübertragung notwendig machen, erforderlich.
Aufgrund des stetigen Fortschrittes in der Medizin, ist es heutzutage möglich durch Züchtung patienteneigener Kulturhaut, die Überlebensrate bei den verbrennungsopfern deutlich zu steigern. Die früher oftmals durchgeführten Amputationen an den Extremitäten sind heute durch modernste plastisch-chirurgischer OP-Techniken vermeidbar geworden. Einen großen Beitrag hierzu hat sicherlich die Mikrochirurgie beigetragen.
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