Als Facelift, Facelifting oder Gesichtsstraffung wird eine Schönheitsoperation zur Straffung der Haut im Bereich des Halses und Gesichtes bezeichnet.
Die Zeichen des Älterwerdens setzen bereits Ende 20, Anfang 30 ein. Zuerst bilden sich feine Linien zwischen Nase und Mund, an den Augen und auf der Stirn. Sonneneinwirkung, Nikotin, Alltagsstress und genetische Veranlagung führen an der Gesichts- und Halshaut zu einem mehr oder weniger starken Verlust der Elastizität.
Durch laufend wiederholte Gesichtsbewegungen entstehen Mimikfalten wie Lachfältchen, Stirnfalten, Krähenfüsse. Mit den Jahren verliert die Haut an Feuchtigkeit und Elastizität. Dies führt zu einer Schwächung des Muskel- und Bindegewebes und einem Verlust an konturgebendem Wangenfett.
Veränderungen am alternden Gesicht
Das Altern im Gesichts-Halsbereich infolge der stetig wirkenden Schwerkraft und die nachlassende Elastizität der Haut führt zur Veränderung der Gesichtskonturen.
Es entstehen tiefe Furchen im Nasen- und Mundbereich, auf der Stirn sowie an der Wangen- und Augenpartie. Typische Anzeichen der Gesichtsalterung ist das Sinken der seitlichen Augenbraue, das Schlupflid , die Entstehung von Tränensäcken am Unterlid. Gleichzeitig erschlafft ein fächerförmiger Muskel am Hals, so dass dann längsgerichtete Hautfalten am Hals und unter dem Kinn (sogenannter Truthahnhals) entstehen.
Als besonders störend werden im fortgeschrittenen Stadium Hängebäckchen, das Verstreichen der Unterkieferkontur, Doppelkinn und Falten am Hals empfunden, denn sie lassen die betroffenen Personen unvorteilhaft und häufig älter erscheinen, als diese tatsächlich sind.
Facelifting (Gesichtsstraffung) zur Verjüngung des Gesichtes
Bei einem Gesichts- und Hals-Lifting werden deshalb die Gesichtskonturen wiederhergestellt, indem das schlaffe Gewebe angehoben wird. Eingriffe dieser Art können als störend empfundene Disharmonien ausgleichen und dem Gesicht einen Verjüngungseffekt verleihen. Mit den heutigen Operationstechniken werden möglichst natürliche Resultate angestrebt. Die grotesken, zu recht kritisierten, völlig unnatürlich kreierten "Maskengesichter" gehören zum Glück der Vergangenheit an.
Erste Faltenbildungen können auch noch einen operativen Eingriff mittels Faltenunterspritzung mittels Hyaluronsäure oder Eigenfettverpflanzung, Peelinganwendungen und/oder Botolinumtoxin A (Botox) Injektionen behandelt werden.
Der Begriff „Facelift" kann die vielen unterschiedlichen Techniken, die es im Bereich der Gesichtshautstraffung gibt, nicht ausreichend beschreiben. Heute gibt es viele Methoden, die als Gesichtsstraffung bezeichnet werden.
Je nach Befund unterscheidet man beim Facelift die zu operierende Region:
Full Facelift / Komplettes Gesichtsstraffung:
Bei dem Full-Facelift wird das gesamte Gesicht samt Hals, Wangenpartie und Schläfenregion gestrafft und evtl. zusätzlich eine Korrektur am Oberlid und Unterlid durchgeführt.
Dieses Facelift wird auch Halsstraffung genannt. Hierbei wird die vordere und seitliche Halsregion und die angrenzende Unterkieferregion gestrafft.
Hierbei wird die Wangenregion gestrafft und das Erscheinungsbild der Nasolabialfalten wird gebessert.
Hierbei handelt es sich um ein Schläfen- und Stirnlift wobei die Temporalregion, die Nasenwurzel und Stirn gestrafft und die Augenbrauen angehoben werden.
Hierbei wird die Schläfe mit den Krähenfüßen geglättet und die Augenbraue im seitlichen Drittel angehoben.
Halsstraffung mit Platysmaplastik:
Hierbei erfolgt lediglich die Straffung des Halses wobei Fett abgesaugt wird und die erschlafften medialen Muskelränder des Platysma Muskels vernäht werden damit die sichtbaren Muskelstränge verschwinden.
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